Die desinfizierende Wirkung von Ozon gilt als wissenschaftlich belegt. Schon in geringsten Mengen wirkt es keimtötend auf 99 Prozent aller Mikroorganismen, zu denen Viren, Bakterien und Pilze gehören. Auch eine kurzzeitige Steigerung der Durchblutung gilt als erwiesen. Dieser Effekt beruht darauf, dass die Gefäße kurzzeitig verschlossen werden und wenig später mit einer Erweiterung darauf reagieren.
Die Ozontherapie ermöglicht deshalb eine schonende und schmerzfreie Behandlung in der Zahnmedizin. Sie wird angewendet bei Kariesdefekten und Entzündungsprozessen im Mundraum, z.B.:
Erzeugt wird Ozon mithilfe von Plasma-Lampen. Die Behandlung erfolgt über eine Sonde innerhalb weniger Sekunden und ist völlig gefahrlos. Denn nach der Behandlung wandelt sich das Ozon ohne weitere Zerfallsprodukte in Sauerstoff um. Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten.
Ozon kann deshalb auch bei Kindern oder in der Schwangerschaft angewendet werden. Studien geben mittlerweile vielversprechende Hinweise, dass die schmerzlose Anwendung von Ozon in Verbindung mit einer intensiven Fluoridierung insbesondere bei ängstlichen Kindern eine sinnvolle Therapiemöglichkeit ist.
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